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Aachener Zeitung 24. Juni 2016

Ganz besondere "Mov(i)es": Bei der Premiere der Ballettschule Brigitte Erdweg überzeugten die jungen Künstlerinnen mit ausdruckstarkem Tanz. Foto: Andreas Steindl

Jazz trifft auf Hip-Hop

Ballettschule Brigitte Erdweg begeistert im Eurogress

VON SVENJA PESCH

Aachen. Den lang anhaltenden Applaus genießen die Tänzerinnen und Tänzer der Ballettschule Brigitte Erdweg in vollen Zügen. Gemeinsam stehen sie auf der Bühne und lassen sich und ihre Aufführung "Mov(i)es" feiern. Die Tanzaufführung im Eurogress unter der Gesamtleitung von Maria Saacke zeigte das breite Spektrum an tänzerischen Möglichkeiten innerhalb der Ballettschule. "Dass wir vor einem ausverkauften Haus tanzen dürfen, ist die größte Ehre, die man einem Tänzer machen kann", betont Brigitte Erdweg.

Manch eine Tänzerin oder ein Tänzer ist schon seit über 3O Jahren in der Ballettschule aktiv. Die Show nahm die Besucher dieses Mal mit auf eine Reise durch bekannte Filmklassiker.

Angefangen von Pitch Perfect, über Mary Poppins und Fink Panther bis hin zu Kill Bill, Fluch der Karibik oder Casablanca war alles vertreten, was tanzbar ist. Hip-Hop-Choreografien, Steppen, Flamenco und Jazz wurden dabei ebenso kredenzt wie klassische Balletteinlagen. Neben Brigitte Erdweg und ihrer Tochter Maria Saacke ist seit diesem Jahr Judith Commandeur als neue Stepplehrerin in der Ballettschule aktiv. Contemporary Gastdozentin Roberta Storeilli zeigte im Rahmen der Aufführung eine zeitgenössische und bewegende Choreografie und Alexandra von der Heyden bringt den ganz kleinen Ballerinas Woche für Woche die ersten Schritte in ihren Ballettschuhen bei.

Einmal winken, bitte!

Aber egal, ob nun jahrelange Tanzerfahrung oder gerade frisch dabei - was alle Teilnehmer der Show vereinte, ist der Spaß am Tanz. Die vielen Eltern im Publikum versuchten akribisch, ihren Spross inmitten der Tanzgruppe ausfindig zu machen. Darnn winkten sie stolz und signalisierten, dass sie da sind. Auch das prägt seit Jahren das Bild und die Atmosphäre innerhalb der Ballettschule. So blieb Maria Saacke am Ende von "Mov(i)es" gar nichts anderes mehr übrig, als sich bei allen Choreografen, Tänzern und Helfern zu bedanken und den langen Applaus in vollen Zügen zu genießen.

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