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1990 - 1999

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Aachener Nachrichten 1. November 1995

Temperamentvoll und mit Rasse: Die Ballettschule Erdweg führte Flamenco-Tänze auf. Foto: Kurt Bauer

Tänzerisches Feuerwerk beim spanischen Abend

Ballettschule Erdweg lud zur "Noche Flamenca"

Aachen (he). Zu einer „Noche Flamenca" lud am Samstag die Ballettschule Brigitte Erdweg ein. Zehn Monate hatte sie mit ihren Schäfern. für den spanischen Abend geprobt, zu dem rund 150 Besucher erschienen.

„Wer einmal Flamenco getanzt hat, kommt nicht mehr davon los, erklärt Brigitte Erdweg ihre grolle Liebe zum Flamenco.

Dass sie und ihre Schüler mit Leib und Seele bei der Sache sind, bewiesen sie am Samstag in der Balletthalle 5 der Tanzschule im Krugenofen. Mit Unterstützung der drei Guitarristen Detlev Bork, Marcus Hammelstein und Juan Carlos Dorninguez Alvarez boten sie den Zuschauern ein temperamentvolles und abwechslungsreiches Programm.

Neben Tango und Rumba zeigten sie ihr Können in Tänzen, deren Namen für die meisten von uns wohl sehr exotisch klingen: Sevillanas, Soleares, Alegrias, Farruca - dahinter stehen Lieder und Tänze, die in einer breiten. Stimmungspalette von der Einsamkeit, von der Liebe und von der Lebensfreude erzählen. Mit einer beeindruckenden Fußarbeit, eleganten Arm- und Handbewegungen und der entsprechenden, für den Gesamtausdruck wichtigen, Mimik zogen die Tänzer und Tänzerinnen das Publikum immer mehr in ihren Bann. Begeisterter Applaus belohnte ihre Leistung nach jedem Beitrag und man gewann den Eindruck, dass hier mehr als nur der berühmte Funke übergesprungen war, dies war ein ganzes Feuerwerk.

Doch nicht nur der tänzerische Aspekt beeindruckte, auch die Kostüme trugen erheblich zur Atmosphäre bei: Bunte, weitschwingende Kleider und Röcke, Stolas, goldverzierte Anzüge mit hohem Hosenbund und der typische Haarschmuck der Flameneo-Tänzer unterstrichen die Darbietungen effektvoll.

Verständlich, dass das Publikum die Tänzer schließlich nicht ohne Zugaben von der Bühne gehen ließ.

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